Das Schwammstadt-Prinzip in der Praxis – Zwei Beispiele für eine wassersensible Stadtentwicklung in Bochum

20. September 2024

 15:00   

Die Stadt Bochum hat sich zum Ziel gesetzt, langfristig ihre Straßen und öffentlichen Räume nach dem Schwammstadt-Prinzip umzubauen. Seit einiger Zeit wird dies bereits bei anstehenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen berücksichtigt. 

Hierzu werden wir uns zwei aktuelle Beispiele ansehen.

Beim Umbau der Wasserstraße wurden über 12.000 m² Straßenfläche von der Mischwasserkanalisation abgekoppelt und an ein Baumrigolensystem mit Verbindung an ein nahes Gewässer angeschlossen. Der nicht sichtbare Teil der Maßnahme kann mit Hilfe einer Augmentet-Reality-App sichtbar gemacht werden, die von der Zukunftsinitiative Klima.Werk entwickelt wurde. 

Das zweite Ziel der Exkursion wird ein ehemaliger Asche-Bolzplatz sein, der zu einer gestalterisch hochwertigen multifunktionalen Sport und Freizeitfläche umgebaut und durch ein Mulden- und Rigolensystem gegen Hitzewellen und Starkregen gerüstet wurde. 

Frau Carolin Borgmann von der Emschergenossenschaft wird die Exkursion fachkundig begleiten. Es besteht die Möglichkeit zum fachlichen Austausch und Gelegenheit für weitergehender Fragestellungen zum Thema. 

Treffpunkt: Am Hausacker 43a, 44807 Bochum

Für die Veranstaltung sind vier Fortbildungspunkte beantragt. 

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